Institut für Gebäudelehre

Sommersemester 2009

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STEINHAUS | Workshop 2
Günther Domenigs Steinhaus

Erweiterung um Park&Bad
23.-27. Februar 2009

U. Tischler / A. Rumpfhuber
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WOHNSTATT, TISCH & BETT | AK Wohnbau

Seminar zu Geschichte, Analyse, Bewertungs- und
Synthesemodelle verdichteter Wohnformen

E. Knorr / I. Pirstinger
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NACHVERDICHTEN | Entwerfen 2
Urbaneres Wohnen

Vorstellung 27. Februar 2009, 9:30 HS 1
Lehrveranstaltungsbeginn 6. März

I. Pirstinger / A. Strittmatter
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NOVIGRAD | Entwerfen 4 & Entwerfen spez. Themen

Athmosphäre und Projekt – Eine Idee für Novigrad

Eine Kooperation der Insitute für
Gebäudelehre und Architekturtheorie
Exkursion: 18. – 20. März 2009
Präsentation: 25. Februar 2009, 13:00 HS 1

ACHTUNG: Für eine Teilnahme an E4 ist auch eine Anmeldung zu EST notwendig!

Prof. Gangoly / M. Bogensberger
I. Böck / G. Hasenhütl

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ZIMMER MIT HOTEL | AK Gebäudelehre

Geschichte, Analyse und Entwurf von
Gästezimmern und Kommunikationszonen
in der Freizeithotelerie

W. Fürst / M. Zinganel

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OPEN CITY | Entwerfen 5
Designing Coexistance

Sozialintegrative Verdichtung im Areal
Elisabethiner & Dreihackengasse
Vorstellung: 24 Februar 2009, 14:00 HS1

E. Drach / M. Zinganel

Open Cities
Designing Coexistence

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Das Thema des Seminars orientiert sich an der 4. Internationalen Rotterdam Architekturbiennale, die im September 2009 eröffnet. Angesichts einer sich zunehmend verschärfenden sozialen Segregation in den Städten wird die zentrale Fragestellung der Ausstellung sein, ob, inwieweit und mit welchen Mitteln ArchitektInnen und StadtplanerInnen konkrete Formen sozialer, kultureller und wirtschaftlicher Co-Extistenz in urbanen Ballungsräumen stimulieren können. Diese Fragestellung wir in historischen Recherchen, in konkreten Projekten und visionären Projektentwürfen abgehandelt werden.

Teil der Rotterdam Biennale ist Parallel Cases, eine weltweit offene Ausschreibung für Architekturschulen, eigene zukunftsorientierte Projekte zum Thema einzureichen. Deadline für Voranmeldungen ist der 16. März 2009. Die Ausstellung der ausgewählten Projekte wird vom 24. September bis 11. Dezember 2009 laufen. Es können theoretisch aber auch Projekte vor Ort – also live während der Ausstellungszeit – erarbeitet werden. Ausschreibung, Wettbewerb und Ausschreibung werden von der Academie van Bouwkunst Rotterdam koordiniert und organisiert – und natürlich wird von ihre die definitive Auswahl getroffen.
Für den Wettbewerb werden die folgenden Sub-Kategorien zur Untersuchung angeboten: Community, Collective, Refuge, Squat und Diaspora.

Auch wir werden in unserem Seminar die Intention und Konzeption der Biennale, die o. a. Themen diskutieren und bereits existierende Projekte dazu analysieren. Wir werden dazu das scheinbar harmlose und harmonische Stadtgefüge von Graz als vergleichendes Untersuchungsfeld heranziehen: und zwar einen ganz konkreten sehr zentral gelegenes Areal zwischen Elisabethinergasse und Dreihackengasse im Bezirk Gries.

Wir werden das Seminar in 3 Phasen aufteilen:

1)    Recherche
A)    über das Thema und Referenzprojekte zum Thema
B)    über den Grazer Standort
a)    mit den traditionellen Werkzeuge der Stadtplanung
b)    mit Werkzeugen der Ethnographie
c)    mit künstlerischen / Performativen Werkzeugen

2)    Interventionen
temporäre Test-Interventionen im Gebiet

3)    Planung
A)    Planung von Interventionen (temporär und ohne große Interventionen)
B)    Planung von Aneignungsmöglichkeiten durch die Schaffung von Infrastrukturen und statischen Rahmenkonstruktionen, die von den Nutzern gefüllt werden können
C)    Planung von konventionellen Mixed Use Projekten

Im konventionellsten Fall wäre das Ziel des Seminars die „Planung“ eines Stadtquartiers, in dem Nutzergruppen aus verschiedensten sozialen Milieus und mit unterschiedlichen ethnischen Hintergründen Wohn- und Arbeitsplätze sowie Einrichtungen zur Freizeitgestaltung und Nahversorgung finden. Weil eine solche soziale und ethnische Versöhnungsambition aber naiv ist, weil sie sich gegen alle Tendenzen am Wohnungsmarkt und in der Lebensplanung der Individuen richtet, erwarten wir von Euch präzise Analysen zur sozialräumlichen Entwicklung und Vorschläge, die weit visionärer oder weit konzeptioneller orientiert sind.
Jede der Phasen wird einen klaren Abgabetermin haben, zu dem sie (vorläufig) abzuschließen sind – und auch zwischen benotet werden. Gegen Ende des Seminars werden wir aber entscheiden, wer welche der 3 Phasen in der Darstellung intensiver bearbeiten kann und soll. Nach der Abgabe des Wettbewerbs und dem Juryentscheid aus Rotterdem werden die ausgewählten Teilprojekte dann (hoffentlich) in gegenseitiger Absprache für die Ausstellung überarbeitet.

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