Institut für Gebäudelehre

Kersten Geers Gastprofessor

(c) Frederik Froument

Gastprofessor für die Projektübung im Sommersemester 2012 ist der belgische Architekt Kersten Geers. Er leitet zusammen mit David van Severen das international anerkannte und erfolgreiche Büro OFFICE Kersten Geers David Van Severen in Brüssel.

http://www.officekgdvs.com/

Interview Baunetz

Interview A10

Interview Video Architekturbiennale

Das in Brüssel ansässige Architekturbüro „Office” von Kersten Geers David Severen wurde von Kersten Geers (*1975) und David Van Severen (*1978) im Jahr 2002 gegründet.

Ausgebildet in den Jahren des “architektonischen Goldrauschs” in den Niederlanden, wo beide in großen Büros – unter anderem bei Neutelings Riedijk und Xaveer de Geyter – gearbeitet haben, setzen sich Geers und Van Severen heute wohltuend von der so genannten niederländischen Schule ab.
Ihre Bauten und Entwürfe zeichnen sich vor allem durch intellektuelle Teilnahme, charmante Zurückhaltung und klare Linienführungen aus. So haben sich Kersten Geers und David Van Severen trotz ihres relativ jungen Alters mittlerweile zu den Leitfiguren der nächsten Architektengeneration entwickelt.

Nachdem Geers und Van Severen gemeinsam im Jahr 2002 mit OFFICE starteten, erarbeiteten sich die Ausnahme-Architekten innerhalb kürzester Zeit ein vielbeachtetes Oeuvre. Für viel kontroverses Aufsehen sorgte zum Beispiel ihr Beitrag zur Architekturbiennale von Venedig in 2008. Sie versteckten den Belgischen Pavillon hinter einer haushohen Stahlkonstruktion, ließen die Besucher durch Berge von Konfetti waten und erklärten am Ende: “The Party is over!”.

Damit brachten die beiden Jungstars die Grenze zwischen Kunst und Architektur gehörig zum Wackeln.

Sie können aber auch ganz handfest, wie eine Reihe von Realisationen – vornehmlich in ihrer Heimat Belgien – zeigt. Aktuell ist ihre Neugestaltung des Messegeländes in Kortrijk für den renommierten Mies van der Rohe Award nominiert. Außerdem wurde das Werk von Geers und Van Severen auf der Architekturbiennale 2010 in Venedig mit dem “Silbernen Löwen” ausgezeichnet.

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