Ausstellung: DENSE CITIES
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Januar 18, 2012 1
Eröffnung:
Freitag 3.2.2012, 19 Uhr durch Prof. Hans Gangoly (Institut für Gebäudelehre, TU Graz)
Eröffnungsfest mit Fiago und Matthias Klein.
Pressegespräch: Donnerstag 2.2.2012, 10 Uhr
Ort:
Forum Stadtpark
Stadtpark 1
8010 Graz
0316 827734
Ausstellungsdauer:
4.2. bis 25.2.2012
Öffnungszeiten:
Dienstag bis Freitag, 10 bis 18 Uhr und Samstag 14 bis 18 Uhr
Ausstellungsinhalt:
In der Ausstellung werden Projekte der letzten beiden Jahre gezeigt, die am Institut für Gebäudelehre der TU Graz das ökologisch und ökonomisch hochrelevante Spannungsfeld aus städtischer Dichte, Mischnutzung und Freiraumgestaltung in Lehrveranstaltungen, Symposien, Workshops und Publikationen untersuchten.
Davon ausgehend wird in konkreten Entwürfen der behutsame und nachhaltige Weiterbau des Bestands der Stadt vorgeschlagen – weniger mit spektakulären Design-Objekten und Eventkultur – sondern als alltagsfähige Stadträume in denen die Gestaltungsqualität der öffentlichen Räume den Wunsch nach Wohnen in der Stadt in sich bergen.
Die Ausstellungsgestaltung für den Hauptraum des Forum Stadtparks wurde im Rahmen eines Workshops von Studierenden entwickelt und zugleich realisiert. Sie stellt die unterschiedlichen Bebauungsweisen der gegenwärtigen Stadt modellhaft dar und tritt in ihrer Funktion als Ausstellungssystem in Dialog mit den ausgestellten Projekten.
Es sind die Blockrandbebauungen der Gründerzeit, der Siedlungswohnbau der Nachkriegszeit und die ins scheinbar Unendliche ausfransenden Teppichbebauungen mit Einfamilienhäusern, Gewerbe- und Einzelhandelsimmobilien die mit der Ausstellung und den gezeigten Arbeiten ins Blickfeld gerückt werden.
Denn hier wird sich in den kommenden Jahrzehnten zeigen, welche Beiträge gesellschaftspolitisch zur Zukunft einer smarten Stadt geleistet werden können. Die “smarte” Stadt ist keine super-effiziente Retortenstadt auf der grünen Wiese sondern bedeuet vielmehr die bestehenden Stadtstrukturen zu verdichten, Brachen neu zu nutzen, Pendlerströme einzuschränken, weiterzubauen wo Verkehrsnetze bereits bestehen und leistungsfähig sind und gleichzeitig Landwirtschafts- und Erholungslandschaften zu erhalten.
Möglichkeitsformen
Wie können Möglichkeitsformen dieser dichteren, städtischeren und zugleich grüneren Räume aussehen? Wie lassen sich nachhaltige Alternativen zum Einfamilienhaus auf der grünen Wiese denken? Wie können Räume für Wohnen, Arbeit, Bildung und Erholung aussehen wenn deren Umräume nicht mehr für Autos sondern wieder für Menschen gestaltet werden?
Öffentlicher Raum
Was kann mit den konkreten Mitteln der Architektur getan werden? Die genuine Aufgabe der Architektur ist es die Übergänge vom Öffentlichen ins Private angemessen zu gestalten. Öffentlicher Raum benötigt architektonische Fassung. Die Gestaltungsqualität von Plätzen, Straßenräumen, Gehsteigen und Grünanlagen lässt sich nicht von den sie definierenden, begrenzenden und prägenden Bebauungen trennen. Je dichter eine Stadt wird umso bedeutsamer wird die Aufenthaltsqualität dieser öffentlichen Räume.
Die smarte Stadt ist eine Stadt nachhaltiger Dichte. Und das bedeutet für die Architektur Konzepte, Bilder und Ideen für die Gebäude-, Straßen- und Erholungsräume zu entwickeln die sich in und um Bebauungen entfalten.
Veranstalter:
Eine Kooperation von Haus der Architektur, Institut für Gebäudelehre / TU Graz und Forum Stadtpark
Kuration: Institut für Gebäudelehre, Technische Universität Graz.
Leitung Univ.Prof. DI Arch. Hans Gangoly
Ausstellungsgestaltung:
Rebekka Hirschberg, Florian Schicho, Daniel Tolpeit, Marco Wenegger
Partner:
Ausstellung unterstützt von:
Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur
Dense Cities Arbeitsschwerpunkt unterstützt von:
TU Graz
Fakultät für Architektur
Landesbaudirektion Steiermark
Land Steiermark Abteilung 3 Wissenschaft und Forschung
Land Steiermark Abteilung 9 Kultur
Land Steiermark Abteilung 16 Landes- und Gemeindeentwicklung
Stadtbaudirektion Graz
Wirtschaftskammer Steiermark – Innung Bau
Sponsoren:
Medienpartner:
Archithese
Architektur & Bauforum
Creative Industries Styria
In Zusammenarbeit mit:
Institut für Städtebau TU Wien
Rückfragen:
DI Markus Bogensberger
Institut für Gebäudelehre,
TU Graz, Lessingstraße 25,
A- 8010 Graz
markus.bogensberger@tugraz.at
+43 316 873 6796







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