Dense Cities – Konferenz 2011

DENSE CITIES
Das Institut für Gebäudelehre der TU Graz widmet sich unter dem Titel „Dense Cities“ dem Themenfeld der städtischen Dichte und dessen Relevanz für die konkrete Architekturproduktion. Der Lebensraum des 21. Jahrhunderts wird aller Voraussicht nach die Stadt sein. Während sich ein Großteil dieser Entwicklung in Megastädten und megaurbanen Räumen abspielt, erscheint die offene Entwicklung mittelgroßer Städte, die sich in ihrem Selbstverständnis noch auf die zentral orientierte historische Stadt berufen, als Anstoß für eine Diskussion neuer architektonischer Entwurfs- und Planungsansätze. Werden Städte als urbane Gebiete mit einer bestimmten Dichte aufgefasst, die in kontinuierlichen Entwicklungsprozessen stehen, so können Entwurfsansätze der „Verdichtung“ und „Nachverdichtung“ auf allen Maßstabsebenen neue Perspektiven ihrer Transformation eröffnen. „Dense Cities“ richtet die Aufmerksamkeit auf den architektonischen Zusammenhang zwischen den Prozessen der Urbanisierung und der Entwicklung kompakter städtischer Formen.
In einem internationalen Symposium vom 26.05.2011 bis 28.05.2011 in Graz wird die Frage gestellt, wie eine aktive Rolle der Architektur bei der Entwicklung von „Dense Cities“ auszugestalten ist. Die Bandbreite der Fragestellungen erstreckt sich über alle Maßstabsebenen von der Stadtlandschaft und Agglomeration über das Quartier und den Stadtteil bis zum Block und das Einzelobjekt und reicht von der Entwicklung neuer Gebäudetypen über konkrete Interventionen im urbanen Feld bis hin zu Analysen der Transformation städtischer Dichte.
PDF-download Langtextmehr infos unter: www.densecities.org
